Telstra soll Japanern schmackhaft gemacht werden

Freitag, 8. September 2006 00:00

MELBOURNE - Mit der kürzlichen Bekanntgabe der Restprivatisierung des australischen Telekommunikationskonzerns Telstra Corp. Ltd. (WKN: 909947) dürfte eine Blockade gelöst worden sein. Heute stellte der australische Finanzminister Nick Minchin weitere Details vor. So will man besonders institutionelle Investoren aus Japan ansprechen.

Die Veräußerung der verbliebenen 51,8 Prozent, die derzeit noch in Staatsbesitz sind, soll bis kommenden November durchgeführt werden. Die Aktien werden in Australien, Neuseeland und Japan an die Börse gebracht. Schon heute halten ausländischen Investoren sechs Prozent an Telstra.

Demnach sollen Aktien mit einem Volumen von acht Mrd. Australischen Dollar (6,07 Mrd. US-Dollar) an Investoren veräußert werden. Der Rest kommt in einen speziellen Future-Fond, mit dem Pensionsansprüche gegenüber dem Staat gedeckt werden sollen. Dieser Fond kann weitere Anteile zu einem späteren Zeitpunkt abstoßen. Premierminister John Howard hatte sich bereits im letzten Jahr für die Privatisierung die Rückendeckung des Parlaments geholt, doch war der Termin für den Verkauf der restlichen Anteile wegen der schlechten Aktienkursentwicklung immer wieder verschoben worden

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