Telekommunikation: Mobilfunk gut, Festnetz schlecht

Dienstag, 23. August 2005 19:10

FRANKFURT/M. - In der Mobilfunkbranche steht eine Neuausrichtung an. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung heute in ihrem Wirtschafts-Leitartikel schreibt, sollen die Kunden zukünftig ihr Mobiltelefon mehr und das Festnetz weniger benutzen.

Momentan haben in Deutschland 80 Prozent aller Telefongespräche ihren Ursprung im Festnetz. Hier will die Mobilfunkbranche künftig Anteile gewinnen. Dies geschieht vor allem über neue, einfache und kostengünstige Tarife. Hier sind vor allem zwei Richtungen zu erkennen. Zum einen werden Pauschaltarife, sogenannte Flatrates, angeboten. Dies ist beispielsweise bei dem Base-Tarif von E-Plus, der Tochtergesellschaft des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN N.V. (WKN: 890963 <KPN.FSE>), der Fall. Hier kann der Kunde in das E-Plus- und in das Festnetz unbegrenzt telefonieren und SMS verschicken. Es wird nur ein Pauschaltarif und für Telefonate in andere Netze eine entsprechende Verbindungsgebühr fällig. Das andere Prinzip ist das der Einheitspreise. Auch hier konnte E-Plus mit dem Simyo-Angebot punkten, bei dem man den ganzen Tag in alle Netze zu einem und demselben Preis telefonieren kann - allerdings als Prepaid-Angebot ohne Mobiltelefon. Andere Anbieter, Service-Provider und virtuelle Netzbetreiber haben hier bereits nachgezogen. Bisher nämlich war die Differenz zwischen den Preisen für Festnetz und Mobilfunk beachtlich. Der Kunde ist auch bereit, für den Komfort eines Mobiltelefons und der dazugehörigen Infrastruktur etwas mehr zu zahlen. Die früher recht komplizierten Tarife waren da jedoch manchmal hinderlich.

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