Telekom und ver.di handeln Bündnis aus

Mittwoch, 24. März 2004 17:37

Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>): Der Telekommunikationskonzern Deutsche Telekom hat ein Beschäftigungsbündnis mit der Gewerkschaft ver.di abgeschlossen. In dem Bündnis verpflichtet sich die Telekom, rund 10.000 neue Stellen zu schaffen.

Diese Schaffung von Arbeitsplätzen wurde möglich, weil die Wochenarbeitszeit von derzeitig 38 Stunden auf 34 Stunden gekürzt werden soll. Die Arbeitszeitverkürzung wird mit einem Teillohnausgleich verknüpft, die Beamten und Angestellten bekommen 35,5 Stunden die Woche ausgezahlt. Diese neuen Rahmenbedingungen sollen ab dem 1. März rückwirkend für alle Arbeitnehmer der T-Com und der Konzernholding gelten. Ab dem 1. April werden die Regelungen des Beschäftigungsbündnisses auch für die rund 50.0000 Beamten wirksam werden. ver.di mach im Gegenzug die Konzession, dass im Jahr 2004 für acht Monate eine Nullrunde akzeptiert wird. Ab dem 1. Januar sollen die Gehälter dann um 2,7 Prozent steigen. Die Vorstandsmitglieder des Konzerns und das TOP-Management werden einen gesonderten Solidarbeitrag zum Beschäftigungspakt leisten. So hatte der Konzernvorstand bereits im Dezember 2003 einen Gehaltsverzicht angekündigt. Die dadurch freiwerdenden Mittel werden einem Härtefonds zugeführt, der mit der Umstellung verbundene Härtefälle abfedern soll. Betriebsbedingte Kündigungen sollen gemäß der Vereinbarung bis 2008 ausgeschlossen werden.

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