Telekom durch Voicestream weiter unter Druck

Donnerstag, 16. August 2001 08:55

Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.ETR>): Am Mittwoch wurde in den USA bekannt gegeben, dass Voicestream Wireless, die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom im zweiten Quartal diesen Jahres einen operativen Verlust in Höhe von 575 Mio. US-Dollar eingefahren hat.

Dieser Verlust beziffert sich auf mehr als das Doppelte des Verlustes der vorherigen Quartals. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal zugleich von 456 auf 817 Mio. US-Dollar.

Die T-Aktie ist in den vergangenen Tagen durch die Voicestream-Übernahme im Mai diesen Jahres unter Druck geraten. Großaktionäre haben in diesem Zusammenhang Aktienpakete abgestoßen, so dass hierdurch der Aktienkurs gesunken ist. In diesem Zuge soll die Telekom sechs Investmentbanken Großaufträge versprochen haben, wenn diese im Gegenzug auf den Verkauf von Aktienpaketen im Auftrag von Großaktionären verzichten. Es heißt, dass die Telekom damit geworben habe, dass Banken, die sich an diese Abmachungen halten, auf bevorzugte Behandlung bei der Ausgabe junger Aktien bauen können. Dazu gehört auch, dass die Banken keine größeren Aktienpakete ehemaliger Voicestream-Aktionäre abstoßen sollen.

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