Stellenabbau und Gewinneinbruch jetzt auch bei Microsoft

Donnerstag, 22. Januar 2009 18:22
Microsoft Unternehmenslogo

NEW YORK - Auch der US-Softwarekonzern Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) bekommt die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren. Das Unternehmen musste im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 einen Gewinneinbruch hinnehmen.

Microsoft konnte im zweiten Quartal 2008/2009 zumindest noch einen leicht wachsenden Umsatz ausweisen: Rund zwei Prozent steigerte sich der Umsatz auf 16,63 Mrd. US-Dollar, im Vergleich zu 16,36 Mrd. Dollar im zweiten Quartal 2007/2008. Doch der Gewinn des Unternehmens brach ein: So hatte der operative Gewinn in 2007/2008 noch bei 6,45 Mrd. Dollar gelegen. Aktuell sank dieser um acht Prozent auf 5,94 Mrd. Dollar. Microsoft erwirtschaftete ein Ergebnis vor Steuern von 5,63 Mrd. Dollar im zweiten Quartal 2008/2009. Im Vorjahr waren dies rund 6,82 Mrd. Dollar. Und auch der Nettogewinn von Microsoft war rückläufig: 4,17 Mrd. Dollar wies das Unternehmen aktuell aus, das sind rund elf Prozent weniger als im Vorjahr. Zuvor waren rund 4,7 Mrd. Dollar verzeichnet worden. Das entspricht einem Gewinn pro Aktie von rund 47 US-Cent im zweiten Quartal 2008/2009 im Vergleich zu 50 Cent im entsprechenden Quartal 2007/2008.

Grund für den Einbruch des Gewinns sei laut Microsoft die Schwäche des PC-Markts und der Trend, dass viele Nutzer auf preiswertere Netbooks umsteigen und damit das Geschäft belastet hätten. Insbesondere die Client-Sparte, die für Windows-Systeme für Desktop- und Notebook-Rechner zuständig ist, war von dem Rückgang betroffen. Hier ging der Umsatz um acht Prozent auf 3,85 Mrd. Dollar zurück. Demgegenüber betonte Microsoft, dass die Sparte Server & Tools beim Umsatz um rund 15 Prozent auf rund 3,74 Mrd. Dollar zulegen konnte. Grund dafür sei insbesondere der Verkauf von jährlichen Lizenzen.

Meldung gespeichert unter: Microsoft

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