Skype wird sicherer und damit für Unternehmen interessanter

Freitag, 13. März 2009 15:16
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(IT-Times) Skype. Das ist telefonieren über das Internet. Seit Jahren agiert das Unternehmen am Markt und seither entwickelt es sich stetig weiter. Mittlerweile zählt Skype zu eBay (wobei fraglich ist, wie lange noch), erwirtschaftet Umsätze und hat zum Ende des letzten Jahres die Zahl von 400 Millionen Nutzern weltweit überschritten – darunter sowohl Privat- als auch Geschäftskunden. Immerhin jeder dritte Kunde von Skype ist mittlerweile ein Unternehmenskunde.

Kontinuierliche Produktinnovationen

Und deren Zahl soll weiter gesteigert werden. Dazu arbeitet Skype an zwei Baustellen gleichzeitig. Zum einen werden die Services immer weiter ausgebaut, so dass Skype mehr als eine Alternative zum herkömmlichen Telefon darstellen kann. Zum anderen wird auch an der Sicherheit gefeilt, an der es bei Skype bis vor mindestens zwei Jahren noch gehapert hat. Mittlerweile scheint sich das Unternehmen mit seiner Technologie aber dahin zu entwickeln, dass Systemadministratoren nicht sofort tiefste Sorgenfalten bekommen, wenn ein Mitarbeiter via Skype telefoniert. Zudem – und das ist ein dritter Punkt, der für Skype im Unternehmen spricht – können Kunden Kosten sparen, wenn sie nicht über einen herkömmlichen Telekommunikationsanschluss telefonieren sondern über das Internet.

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Skype macht sich mit der Voice-over-IP-Technologie (VoIP) nichts anderes zunutze, als digitale Sprachsignale als Datenpäckchen über das Internet zu verschicken. Damit werden die klassischen Telefonverbindungen umgangen - und so auch die kostenpflichtigen Telefonleitungen. Man nutzt Skype an seinem Rechner, braucht einen Internetanschluss, eine Soundkarte und idealerweise einen Kopfhörer mit Mikro. Eigentlich Standards heutzutage. Seit 2004 wird Skype angeboten, ersonnen vom Dänen Janus Friis und vom Schweden Niklas Zennström.

Skype macht Unternehmen die Nutzung schmackhaft, indem auf einen der großen Vorteile hingewiesen wird: Die Anrufe zwischen Skype-Nutzern sind kostenlos. Und je größer die Zahl der Nutzer wird, desto größer ist damit die Chance, dass auch die eigenen Kunden, Geschäftspartner oder Lieferanten dabei sind, so dass sich die Nutzung von Skype unter finanziellen Aspekten auch tatsächlich lohnt. Spannend ist das vor allem für Unternehmen, die aus unterschiedlichen Gründen viel ins Ausland telefonieren müssen. Hier liegt das Einsparpotenzial durch Telefonate via Skype auf der Hand.

Das Gute bei Skype: Man legt sich hierbei nicht wirklich fest. Denn es ist problemlos möglich, auch auf einen herkömmlichen Festnetzanschluss oder aber ein Mobiltelefon anzurufen. Das gleiche gilt auch für Rufumleitungen oder für die Anrufdurchstellung. Hier ist Skype genauso flexibel wie jede herkömmliche moderne Telefonanlage. Und Skype geht noch einen Schritt weiter. Nutzen Unternehmen tatsächlich alle Möglichkeiten aus, die technologisch zur Verfügung stehen, so gibt es mit dem sogenannten Control-Panel ein webbasiertes Tool, mit dem sich die Verwaltung von Skype-Guthaben für Unternehmen verwalten lassen. Ähnlich wie bei einer Prepaid-Karte zum mobilen Telefonieren, können auch bei Skype Guthaben genutzt werden, um damit auf die kostenpflichtigen Leistungen des Dienstes zugreifen zu können. Damit wird die Kostenkontrolle für Telekommunikationsdienste im Unternehmen erleichtert. Und dem Wildwuchs, den Kritiker beim Einsatz von Skype im Unternehmen befürchten, wird damit auch schon einmal ein Riegelchen vorgeschoben.

Auch weitere Dienste von Skype können sich sehen lassen: Etwa die Möglichkeiten zum Videoanruf und damit auch zur Videokonferenz. Hierzu brauchen die Nutzer neben Skype nur eine Webcam. Skype wirbt damit, dass auf diese Weise Videokonferenzen zwischen allen Niederlassungen auf der Welt geschaltet werden können und die Gespräche dabei kostenlos sind. Dass das Unternehmen jedoch hervor hebt, dass Videokonferenzen helfen, die Umwelt zu schonen, ist dann allenfalls ein PR-Argument, dass die Liste der vielen Vorteile, die durch Skype möglich werden, mit einem derzeit aktuellen Thema auffüllen soll.

Skypephone: Skype für unterwegs 

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Derzeit noch nicht in Deutschland erhältlich ist das Skypephone. Was das ist? Letztlich ist es ein Mobiltelefon ohne Mobilfunkvertrag, da man mit ihm unterwegs via Skype telefonieren kann. Auch damit können Mitarbeiter ausgestattet werden, um unterwegs mobil erreichbar zu sein und zu telefonieren. Aktuell dürfte sich die Begeisterung beim Mitarbeiter allerdings noch in Grenzen halten, wenn er durch das Unternehmen ein Skypephone anstelle eines Blackberrys oder iPhones 3G gestellt bekommt. Aber in Zukunft dürfte sich das ändern. Eine andere Alternative: Skype ist auch auf herkömmlichen Mobiltelefonen verfügbar. Jüngst konnte das Unternehmen eine Partnerschaft mit Nokia bekannt geben. Demnach wird Skype auf neuen Nokia-Geräten vorinstalliert werden. Ein Beispiel, das Schule machen kann. Und damit wäre das Skyphone dann im „normalen“ Mobiltelefon integriert. Das könnte dann auch das Aus für das Skypephone bedeuten. Ob und wann das Skypephone im Übrigen in Deutschland auf den Markt kommen wird, darüber berichtet auch der Skype-Blog.

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