Siemens vor massiven Arbeitsplatzabbau

Montag, 19. September 2005 14:39

MÜNCHEN - Der deutsche Elektronikkonzern Siemens AG (WKN: 723610<SIE.FSE>) will mehrere tausend Stellen streichen, um seine defizitären Geschäftsbereiche wieder zu sanieren. So sollen allein bei der Siemens-Sparte und dem IT-Servicedienstleister Siemens Business Services (SBS) in den nächsten beiden Jahren bis zu 2.400 Stellen wegfallen. Demnach sollen in diesem Geschäftsbereich die Kosten bis zum Jahr 2007 um 1,5 Mrd. Euro gedrückt werden, wie der Konzern mitteilt.

Wie viele Stellen im gesamten Konzern gestrichen werden sollen, wurde zunächst nicht bekannt. In der Branche geht man jedoch von 3.000 bis 4.000 Stellen aus, die dem Restrukturierungsprozess zum Opfer fallen könnten. So hatten insgesamt drei der 12 Siemens-Sparten im vergangenen Quartal rote Zahlen geschrieben. Dabei handelt es sich um die Einheit SBS sowie um die Kommunikationssparte Com und um den Logistik-Bereich (L&A). So sollen in der Kommunikationssparte Com weitere Stellen abgebaut werden, wobei Siemens keine Details über die geplanten Einschnitte preisgeben wollte. Hintergrund sei die schwache Inlandskonjunktur und die anhaltende Kaufzurückhaltung bei mittelständischen Kunden, hieß es.

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