Siemens - andere Sparten auch zur Disposition?

Donnerstag, 9. Juni 2005 16:30

MÜNCHEN - Nachdem sich Siemens (WKN: 723610<SIE.FSE>) von der verlustreichen Mobilfunksparte getrennt hat, stehen nun voraussichtlich weitere Änderungen im Konzern an, das berichtete das Handelsblatt am heutigen Donnerstag. Vor allem bei dem IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS) gäbe es Analysten zufolge große Probleme. Aber auch für die Kommunikationssparte, sowie für die Verkehrstechnik müsse man sich auf Dauer andere Lösungen überlegen.

Nachdem der Mobilfunkbereich bereits am vergangenen Dienstag an den taiwanesischen BenQ-Konzern übergeben worden war, fürchten vor allem die Mitarbeiter nun weitere drastische Schritte für andere defizitäre Sparten des Siemens-Unternehmens. Einer Sprecherin von Siemens zufolge würde momentan besonders an einer Lösung für den SBS-Bereich gearbeitet. Diese Sparte machte allein im vergangenen Quartal einen Verlust von 129 Mio. Euro, bei einem Jahresumsatz von 4,7 Mrd. Euro. Damit ist SBS vergleichbar mit der Mobilfunksparte. Dem neue Vorstandschef Klaus Kleinfeld zufolge sei ein Verkauf nicht ausgeschlossen.

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