SCO entzieht IBM AIX-Lizenz

Dienstag, 17. Juni 2003 09:20

Der Streit zwischen dem Unix-Spezialisten SCO Group (Nasdaq: SCOX<SCOX.NAS>, WKN: 690012<CQUA.FSE>) und dem New Yorker Computergiganten IBM geht in die nächste Runde. Nachdem SCO gegen IBM eine Klage im Volumen von einer Mrd. US-Dollar eingereicht hatte, hat SCO dem Unternehmen die AIX-Lizenz basierend auf dem Produkt Unix System V entzogen. IBM soll daher mit sofortiger Wirkung den Vertrieb des Betriebssystems AIX einstellen. IBM erklärte hingegen, SCO habe nicht das Recht dem Unternehmen die Lizenz betreffend AIX zu entziehen.

Der Vorwurf von SCO lautet, IBM habe Teile des Betriebssystems in Richtung Linux verändert, welches dem geschlossenen Lizenzvertrag widerspreche. Daher will SCO nunmehr eine weitere Schadensersatzklage gegen IBM prüfen und erweitert aus diesem Grunde seine eingereichte Klage vor dem United States District Court of Utah. Wie bekannt wurde habe SCO an einem direkten Brief an IBM-Chef Sam Palmisano dem Unternehmen eine 100-Tage-Frist gesetzt, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen und entsprechende Änderungen an AIX zu korrigieren. Diese Frist sei gegen Freitag Mitternacht abgelaufen. Das Betriebssystem AIX ist eine andere Form von Unix, welche von IBM entwickelt wurde.

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