Schmidt: Auf lange Sicht keine Alternative zu Youtube-Modell

Freitag, 9. März 2007 00:00

MOUNTAIN VIEW/CALIFORNIA - Eric Schmidt, Chief Executive Officer des US-Internetunternehmens Google Inc. (Nasdaq: GOOG<GOOG.NAS>, WKN: A0B7FY<GGQ1.FSE>) sagte heute, dass TV-Unternehmen in Zukunft gar nicht mehr um die Möglichkeit herum kommen würden, ihre Shows und Filme auch im Internet auf Videoseiten wie Youtube anzubieten. „Das Wachstum von Youtube und des ganzen Online-Marktes ist so fundamental, dass solche Unternehmen gezwungen sein werden, mit dem Internet zu arbeiten“, sagte Schmidt in einem Interview mit Bloomberg im Google-Hauptsitz in Kalifornien.

Google hatte das rasant wachsende Youtube im November für 1,65 Mrd. US-Dollar übernommen. Im Januar besuchten 144 Millionen Nutzer die YouTube-Seiten - 14 mal mehr als im Jahr zuvor. Doch trotz dem stark steigenden Bekanntheitsgrad hat man im Hause Google noch so seine Probleme mit der Tochtergesellschaft. Zum einen kam Youtube Bear Stearns & Co. zufolge gerade mal auf 15 Mio. US-Dollar Umsatz im Jahr 2006. „Das Problem ist, dass Youtube noch keinen Weg gefunden hat, aus den vielen Nutzern Umsatz und Gewinne zu generieren“, beurteilt Allen Weiner, Analyst von Gartner Inc. die Lage des Unternehmens. Der 51-jährige Schmidt nennt es „das große Projekt“, diesen Umstand im aktuellen Geschäftsjahr zu ändern.

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