Schicksal der insolventen Heyde AG besiegelt

Mittwoch, 12. Juni 2002 16:18

Heyde AG ( WKN: 602670<HEY.FSE> ): Wie die Insolvenzverwalterin des Softwarehauses Heyde AG , Angelika Amend, heute mitteilte, ist über die Zukunft des zahlungsunfähigen Unternehmens entschieden. Bereits am Wochenende sind die Verträge über den Verkauf der beiden Geschäftsbereiche „Supply Chain Management“ und Finanzsoftware unterschrieben worden.

Käufer sind die neugegründete Inconso AG aus Bruchköbel und die Intensio GmbH aus Bad Nauheim. Hinter den beiden neuen Gesellschaften stehen außer einem strategischen Investor aus der Softwarebranche ehemalige Mitarbeiter des Heyde-Managements. Dies teilte ein ehemaliger Unternehmenssprecher mit.

Wie Amend weiter sagte, werden die beiden verkauften Bereiche, die wohl als das Kernstück der Heyde AG zählen, nach ihrer Einschätzung etwa 22 Mio. Euro umsetzen. Positiv zu verzeichnen ist vor allem, dass durch den Verkauf die Hälfte der ca. 400 Arbeitsplätze erhalten bleiben wird. Die anderen 200 Mitarbeiter, vor allem aus dem Verwaltungsbereich, werden nicht weiter beschäftigt. Ihre Aufgaben übernimmt in der Zukunft die Firmenzentrale des strategischen Investors. Als Kaufpreis für die beiden Bereiche werden aus Branchenkreisen 4,5 Mio. Euro vermutet.

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