Russische Alfa schielt auf Indonesien

Donnerstag, 21. Dezember 2006 00:00

JAKARTA - Russische Industriekonglomerate haben in den letzten Monaten von sich hören gemacht. Doch offenbar sind die Unternehmen nicht nur am europäischen Markt interessiert. Die Alfa Gruppe ist nach einem Bericht der Jakarta Post an einem Einstieg in Indonesien interessiert.

In dem südostasiatischen Land soll die Alfa Group bzw. deren Mobilfunkarm Altimo zwei Mrd. US-Dollar in den Telekommunikationssektor investieren wollen. Altimos Vice President Kirill Babayev wurde in Medienberichten mit der Aussage zitiert, dass man einen Anteil an einem der größeren indonesischen Akteure anstrebe, nannte jedoch keine Namen. „Wir haben noch kein Geschäft festgezurrt, aber wir werden das tun, was am besten für uns ist. Wir haben keinen Zeitdruck, halten aber grundsätzlich nach einer guten Möglichkeit Ausschau“, sagte der Manager.

Bereits im letzten Oktober hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass man sich in Westeuropa und asiatischen Schwellenländern wie Vietnam und Indonesien nach Investitionsmöglichkeiten umschaue. Die Alfa Group ist Hauptaktionär bei dem zweitgrößten russischen Mobilfunknetzbetreiber Vimpelcom (WKN: 903602<VIP.FSE>). Allerdings gibt es bereits Sättigungstendenzen in Russland und regional gesehen ist nur eine Expansion in die angrenzenden, ehemaligen Sowjetrepubliken möglich.

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