RIM macht Zugeständnisse in Indien - Behörden können Datenverkehr überwachen

Dienstag, 3. August 2010 08:36
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NEU DEHLI (IT-Times) - Der kanadische BlackBerry-Hersteller Research In Motion (Nasdaq: RIMM, WKN: 909607) hat offenbar dem Druck der indischen Sicherheitsbehörden nachgegeben. Wie die indische Economic Times berichtet, haben die Kanadier zugestimmt, dass die indischen Sicherheitsbehörden künftig den Datenverkehr über BlackBery-Netze in Indien überwachen dürfen.

Bereits in 2008 war es zu einem Disput zwischen dem kanadischen Hersteller und den indischen Behörden gekommen, die gefordert haben, dass der BlackBerry-Hersteller entsprechende Server in Indien aufsetzen soll, die von den Behörden überwacht werden können. Hintergrund der Forderung war die Angst vor terroristischen Anschlägen.

Dem Bericht zufolge wollen die Kanadier den Sicherheitsbehörden nunmehr technische Details für Zugang zu geschäftlichen Emails zukommen lassen, wodurch die indischen Sicherheitsbehörden nunmehr binnen 15 Tagen Zugriff auf die gesamten Emails haben. Gleichzeitig haben die Kanadier zugesagt, binnen sechs bis acht Monaten ein Tool zu entwickeln, wodurch die Behörden auch Chats überwachen können, heißt es.

Meldung gespeichert unter: BlackBerry

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