Philips: Mobilfunkeinheit an China Electronics

Dienstag, 26. Juni 2001 11:38

Philips Electronics N.V. (Amsterdam: PHI<PHI.AFX>, WKN: 940602<PHI1.FSE>): Philips, der größte europäische Hersteller von Unterhaltungselektronik, hat am Dienstag eine Umstrukturierung bekannt gegeben. Wie das Unternehmen mitteilte soll der unprofitable Teil der Mobilfunkgeschäfte mit China Electronics fusionieren. Die Umstrukturierung wird mit finanziellen Belastungen verbunden sein. So sollen eine einmalige Sonderausgabe in Höhe von 300 Mio. Euro verbucht werden. In einem Faxstatement machte Philips keine Angaben zum genauen Termin der Sonderausgabe. Analysten rechnen jedoch damit, dass die 300 Mio. Euro im dritten Quartal verbucht werden.

Philips ist der zweite Mobilfunkhersteller der auf Grund der Nachfrageschwäche auf dem Mobilfunkmarkt einen Partner in Asien gefunden hat. Bereits im April hat Ericsson, der weltweit größte Lieferant von Mobilfunknetzwerken, eine Fusion seiner unprofitablen Mobilfunkeinheit mit dem Konzern Sony beschlossen. Sony ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Unterhaltungselektronik.

China Electronic wird im Rahmen der Umstrukturierung die Kontrollen über ein Joint Venture gewinnen, das mit Philips beschlossen wurde. Gleichzeitig wird das Unternehmen von der Übernahme von Ausrüstung aus den Fertigungsstätten von Philips profitieren. Daneben wird CEC auch die Entwicklungsabteilung und Designs der Philips Einheit übernehmen.

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