NTT DoCoMo: i-Mode in Europa verzögert sich

Dienstag, 17. Juli 2001 09:15

NTT DoCoMo (Tokio: 9437, WKN:916541<MCN.FSE>): NTT DoCoMo meldet in einem internen Papier, dass sich die Einführung von mobilen Internetdiensten in Europa verzögern wird. Grund sind technische Probleme mit den lokalen Anbietern, dies meldet der Asian Wall Street Journal am Dienstag. Die Verzögerung ist damit die letzte, in einer Reihe von in den letzten Wochen gemeldeten Verzögerungen und Störungen bei der Einführung von neuen mobilen Services. Gemessen an der Marktkapitalisierung ist NTT DoCoMo der weltweit größte Mobilfunkanbieter. DoCoMo versucht Japan zu verlassen und seinen erfolgreichen i-Mode Service auch in der übrigen Welt zu etablieren.

Zu den zuletzt gemeldeten Schwierigkeiten zählen zum Beispiel Rückrufaktionen im Mutterland Japan für internetfähige Mobilfunkgeräte, technische Schwierigkeiten bei der Einführung von der Übertragungstechnologie der dritten Generation, die in Europa unter dem Namen UMTS verbreitet wird.

Seitens von DoCoMo hat sich keiner der Verantwortlichen zu einem Statement bewegen lassen. Die Zeitung zitiert in seinem Bericht den leitenden Direktor der Abteilung für globale Geschäfte bei DoCoMo Kiyoyuki Tsujimura. Dieser hat in dem veröffentlichten Papier beklagt, die europäischen Netzanbieter brauchen länger als geplant um die Netze auf den i-Mode Standard umzurüsten. Damit verzögert sie die Einführung um ein bis zwei Quartale, sagte Tsujimura. Ursprünglich wollte der japanische Anbieter seine Services in Europa ab kommenden März einführen. Das japanische Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr einen 15-prozentigen Anteil am niederländischen Mobilfunkanbieter KPN Mobile erworben.

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