NRW bietet Extra-Förderung für Solarwärme

Donnerstag, 28. Februar 2013 11:42
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Ab sofort können Einwohner von Nordrhein-Westfalen Zuschüsse für Anschaffung von Solarwärme-Anlagen beantragen / Programm „progres.nrw-Markteinführung“ kombinierbar mit anderen Fördermitteln / Förderung für Privatpersonen und Unternehmen möglich

Berlin, den 28. Februar 2013 – Ab heute bietet das Land Nordrhein-Westfalen eine Extra-Förderung für die Anschaffung von Solarwärme-Anlagen zur Heizungsunterstützung. Im Rahmen des Programms „progres.nrw-Markteinführung“ bezuschusst das Land beispielsweise neu installierte Solarwärme-Anlagen für bestehende Ein- oder Mehrfamilienhäuser mit bis zu 1.800 Euro je Wohn- oder Gewerbeeinheit. Das Land will so den Austausch veralteter Heiztechnik beschleunigen. Vier von fünf Heizungsanlagen entsprechen nicht mehr heutigen Energiestandards.

„Der Austausch von Heizungs-Oldtimern durch eine umweltfreundliche Sonnenheizung lohnt sich doppelt: für die Umwelt und den Geldbeutel. Eine neue Heizung, die sich aus Erneuerbaren Energien speist, erspart nicht nur dem Klima Unmengen des Treibhausgases CO2. Sie kann bei einer intelligenten Kombination von Solar- und Bioenergie die Heizrechnung um bis zu 70 Prozent reduzieren“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Durch die in Deutschland bereits installierten rund 1,8 Millionen Solarwärme-Anlagen wurden allein im vergangenen Jahr eine Million Tonnen CO2 vermieden.

Das Förderprogramm richtet sich nicht nur an Privatpersonen, sondern auch an kleine und mittelständische Unternehmen und Kommunen in NRW. Gefördert werden Solarwärme-Anlagen ab neun Quadratmeter Solarkollektorfläche im Gebäudebestand. Wichtig ist: Der Antrag muss vor der Anschaffung der Solarwärmeanlage gestellt werden. Die attraktiven Zuschüsse in NRW sind mit anderen Förderprogrammen kombinierbar. Einzige Voraussetzung ist, dass die Mittel nicht aus Programmen des Landes NRW stammen. Attraktiv ist beispielsweise die Kombination mit dem Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dabei übernimmt der Bund beim Öko-Heizungstausch zusätzlich mindestens 2.000 Euro der Investition in eine Solarwärme-Anlage. Im Falle einer Heizungsmodernisierung mit Hilfe einer Solarwärme-Anlage winken Eigenheimbesitzern in der Summe Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von bis zu 3.800 Euro. Bei einer Solar-Bioenergie-Kombination gibt es weitere Zulagen.

Die Förderung lohnt sich auch für Gewerbebetriebe mit einem hohen Wärmebedarf in der Produktion. Bei der Anschaffung einer Anlage zur solarthermischen Erzeugung von Prozesswärme gibt es aus dem Landesprogramm progres.nrw Zuschüsse von bis zu 90.000 Euro. Zusätzlich erhalten Unternehmen vom Bund Solartechnik-Zuschüsse in Höhe von bis zu 50 Prozent, wenn sie einen Teil ihrer benötigten Prozesswärme mit Hilfe von Solarkollektoren klimafreundlich erzeugen. „Jedes Unternehmen mit größerem Wärmebedarf wie z.B. Produzenten von Lebensmitteln oder landwirtschaftliche Betriebe sollten die Solartechnik-Option zur Kostenvermeidung jetzt ernsthaft prüfen“, rät Körnig. Technisch ausgereifte Solarsysteme sind auch für den industriellen Bereich verfügbar.

Der Verbraucher-Ratgeber www.solartechnikberater.de beantwortet wichtige Fragen rund um die Solartechnik und hilft bei der Suche nach qualifizierten Fachbetrieben. Außerdem informiert der BSW-Solar dort kostenlos über die neuen Förderkonditionen.

ZUM WEITERLESEN

Infopapier des BSW-Solar zu „progres.nrw Markteinführung“:
http://tinyurl.com/progres2013

Website der Landesregierung NRW zum neuen Förderschwerpunkt:
http://tinyurl.com/d3z9w5b

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PRESSEKONTAKT / REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN:
David Wedepohl
Pressesprecher
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Friedrichstraße 78
10117 Berlin
Telefon: 030 / 29 777 88-30
wedepohl@bsw-solar.de

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Meldung gespeichert unter: BSW-Solar

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