Motorola mit hohen Abschreibungen

Mittwoch, 17. Juli 2002 10:39

Der zweitgrößte US-Mobilfunkhersteller Motorola (NYSE: MOT<MOT.NYS>, WKN: 853936<MTL.FSE>) musste im vergangenen Quartal aufgrund hoher Umstrukturierungskosten einen Verlust von 2,3 Mrd. US-Dollar oder 1.02 US-Dollar pro Aktie hinnehmen. Zum sechsten Mal in Folge musste der US-Hightech-Konzern damit einen Quartalsverlust ausweisen, nachdem das Unternehmen durch die Umstrukturierung seiner Computerchip-Einheit Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von 3,4 Mrd. Dollar vornehmen musste.

Im operativen Geschäft erwirtschaftete der Mobilfunkhersteller einen operativen Gewinn von zwei US-Cent je Aktie und konnte damit die Erwartungen der Analysten übertreffen, welche im Vorfeld von einem Minus von vier Cent je Aktie ausgegangen waren. Die Umsatzerlöse entwickelten sich mit einem Minus von elf Prozent rückläufig gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Einzelnen setzte Motorola 6,74 Mrd. Dollar um, wobei das Unternehmen vor allem unter der schwachen Geschäftsentwicklung im Bereich Mobilfunktelefone und Halbleiter zu leiden hatte. Allerdings konnte das Unternehmen im Mobilfunkbereich trotz des schwächeren Geschäftsverlaufs seinen Marktanteil auf 18 Prozent steigern.

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