Microsoft reagiert auf EU-Ermittlungen

Montag, 20. November 2000 16:20
Microsoft Logo (2014)

Microsoft Corp. (NASDAQ, MSFT, WKN: 870747): Der Softwaregigant Microsoft hat am Montag auf die von der EU gestarteten Ermittlungen bezüglich des Servermarktes reagiert. Dell, einer der weltgrößten Computer-Hersteller, hatte das Unternehmen beschuldigt, seine dominierende Position auf dem Markt für Betriebssysteme auch auf dem Servermarkt auszunutzen, um Wettbewerbern so den Markteintritt zu erschweren.

Die EU Kommission hatte bestätigt, Beweise für die von Dell ausgehenden Anschuldigungen gefunden zu haben. Schon im August hatte die Kommission Microsoft formale Einwände gegen deren Vorgehensweise mitgeteilt und unter anderem bei weiteren Übertretungen des Kartellrechts mit Strafen gedroht. Damals hatte man den Amerikanern eine Frist von 2 Monaten gesetzt, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, im Anschluss allerdings noch eine Verlängerung dieser Frist gewährt.

Von Microsoft Europe war am Montag lediglich zu hören, dass man eine Stellungnahme verfasst habe und mit der EU-Kommission in Dialog treten werde. Angaben zum Inhalt dieser Stellungnahme wurden nicht gemacht. Einen Termin, zu dem die Untersuchungen abgeschlossen sein müssen, gibt es bisher auch nicht. Vielmehr darf man gespannt sein, wie die Wettbewerbshüter diesmal auf die Geschäftspraktiken von Microsoft reagieren werden. Hinzu kommt noch eine weitere Untersuchung über das neue Microsoft System Windows 2000, die Anfang Februar eingeleitet wurde.

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