Microsoft erleidet zweite Niederlage im Patentstreit mit Eolas

Donnerstag, 15. Januar 2004 17:43
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Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747): Microsoft hat gestern ein Berufungsverfahren verloren. Die Geschworenen im Patentstreit zwischen Eolas Technologies und Microsoft hielten das Urteil aufrecht, dass Microsoft 521 Mio. US-Dollar Schadensersatz zahlen muss. Microsoft hatte beantragt, die Zahlung auszusetzen, solange das US-Patentamt das betreffende Patent von Eolas prüft. Der Softwarekonzern will nun vor dem zuständigen Bundesgericht Berufung einlegen.

Sollte Microsoft vor dem Bundesgericht eine Niederlage erleiden, wird das Unternehmen die Summe an Eolas zahlen müssen. Eolas wurde 1994 von einer Forschungsgruppe um Michal Doyle gegründet, einem Professor der University of California. Das von der Universität ausgegliederte Unternehmen entwickelt Technologien für Grafikanwendungen und Web-Browser. Eolas hält ein Patent für eine bestimmte Art der Einbettung von interaktiven Anwendungen in Internetseiten. Microsoft setzte dieselbe Technologie im Internet Explorer ein, ohne Lizenzgebühren an Eolas zu entrichten. Derzeit prüft das US-Patentamt, ob die Vergabe des Patents eine richtige Entscheidung war, oder nicht.

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