Microsoft enttäuscht mit 29%igen Gewinnrückgang

Freitag, 24. Juli 2009 09:16
Microsoft Unternehmenslogo

SEATTLE (IT-Times) - Der weltweit führende Softwarekonzern Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) muss im vergangenen vierten Fiskalquartal 2009 einen kräftigen Gewinnrückgang hinnehmen, nachdem die schwache PC-Nachfrage das Microsoft-Geschäft belastete. Insgesamt geht Microsoft aber davon aus, dass sich das Geschäftsklima im zweiten Halbjahr aber bessern werde. Eine schnelle Erholung sei aber nicht in Sicht, heißt es.

Für das vergangene vierte Fiskalquartal 2009 meldet Microsoft einen Umsatzrückgang um 17 Prozent auf 13,1 Mrd. Dollar. Der Gewinn brach dabei um 29 Prozent auf 3,05 Mrd. Dollar oder 34 US-Cent je Aktie, nachdem Microsoft im Jahr vorher noch 4,3 Mrd. Dollar oder 46 US-Cent je Aktie verdiente.

Nachdem Kunden, die sich noch für Windows Vista entscheiden, ein kostenloses Upgrade auf Windows 7 erhalten, hat Microsoft 276 Mio. im Bezug auf den Windows-Umsatz abgegrenzt. Dies habe den Nettogewinn um zwei US-Cent je Aktie belastet, heißt es. Daneben belasteten weitere Aufwendungen in Höhe von 193 Mio. Dollar für Gerichtskosten das Ergebnis. Wertberichtigungen auf Investments schmälerten den Gewinn um 108 Mio. Dollar. Insgesamt haben diese außergewöhnlichen Belastungen den Gewinn um weitere zwei US-Cent je Aktie reduziert. Ausgenommen aller etwaiger Sonderfaktoren verdiente Microsoft im jüngsten Quartal 38 US-Cent je Aktie.

Mit den vorgelegten Zahlen verfehlte Microsoft vor allem die Umsatzerwartungen deutlich. Analysten hatten im Vorfeld mit Einnahmen von 14,37 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 36 US-Cent je Aktie gerechnet.

Trotz des enttäuschenden Abschneidens hob Microsoft-Finanzchef Chris Liddell die positiven Ergebnisse hervor. So gelang es Microsoft binnen eines Jahres operative Kosten von 750 Mio. Dollar einzusparen.

Meldung gespeichert unter: Microsoft

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