Manugistics verordnet Zwangsurlaub

Dienstag, 6. August 2002 08:54

Der Softwarespezialist und Anbieter von elektronischen Beschaffungssystemen Manugistics (Nasdaq: MANU<MANU.NAS>, WKN: 887347<MNX.FSE>) verordnet seinen Mitarbeitern zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate Zwangsurlaub. Demnach wird das Unternehmen für eine Woche Büros schließen, um die schwache Auftragslage zu kompensieren. Betroffen davon sind etwa 1.000 Mitarbeiter, welche im September vier Tage unbezahlt in den Urlaub gehen müssen. Damit folgt Manugistics dem Beispiel von anderen Hightech-Konzernen, wie Sun Microsystems und Hewlett-Packard, welche ihre Mitarbeiter in der ersten Juliwoche in den unbezahlten Urlaub schickten.

Mit den angekündigten Maßnahmen will Manugistics vor allem die Kosten an das schwindende Umsatzvolumen angleichen, nachdem die Gesellschaft bereits 12 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen mußte. Im Juni mußte das Unternehmen bereits vor schwächeren Quartalszahlen warnen, welche den Manugistics-Aktienkurs weiter unter Druck geraten lies. Die Branche sieht sich insgesamt durch eine erhöhte Konkurrenzsituation und gekürzter Budgets der IT-Firmen gegenüber, welche auch den Mitbewerbern i2 Technologies und JDA Software zusetzte.

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