Lintec mit starkem Umsatzeinbruch

Mittwoch, 6. April 2005 11:54

TAUCHA/DEUTSCHLAND – Der Computerhersteller Lintec Technologies AG (WKN: 648600<LIC.FSE>) gab heute das Ergebnis für das Gesamtjahr 2004 bekannt. Der Umsatz sank um 83,5 Prozent von 94 Mio. Euro im Jahr 2003 auf 15,5 Mio. Euro in 2004. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) betrug 2004 minus 5,5 Mio. Euro, im vorherigen Jahr lag das EBIT bei minus 11,2 Mio. Euro. Es wurde ein EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von minus 4,2 Mio. Euro im Jahr 2004 verzeichnet (2003: minus sieben Mio. Euro). Das Konzernjahresergebnis verbesserte sich von minus 17 Mio. Euro im Jahr 2003 auf 7,9 Mio. Euro. Somit werde ein Gewinn pro Aktie in Höhe von 95 Cent erreicht. Das Unternehmen verzeichnet Verbindlichkeiten in Höhe von 1,4 Mio. Euro (2003: 22,5 Mio. Euro) und verfügt über Eigenkapital in Höhe von 2,7 Mio. Euro.

Laut Angaben des Vorstands seien die schlechten Ergebnisse in den Jahren 2003 und 2004 auf mehrere Faktoren zurück zu führen. Zum einen habe sich das Unternehmen erst sehr spät auf die veränderte Situation auf dem Computermarkt eingestellt. Besonders der Rückgang beim Verkauf von Desktop-PCs, ein Sektor der den Großteil des Geschäftsfeldes Elektronik und Unterhaltung ausmache, habe zu einer Neustrukturierung geführt. Da diese aber relativ spät begonnen habe, hätte sie für das Jahresergebnis 2003 nicht mehr greifen können. Im Rahmen dieser Neuorientierung seien, laut Unternehmensangaben, unter anderem eine Erweiterung des Produktportfolios um Unterhaltungselektronik und PC-Zubehör sowie das Anbieten weiterer Dienstleistungen angestrebt worden. Als weiterer Grund wurde die Tatsache genannt, dass Lintec alle benötigten Produkte auf Vorkasse beziehen müsse, eine Vorkassenzahlung bei Kunden aber nicht verlangen könne. Darüber hinaus führte die im Jahr 2003 vorliegende Aufsplitterung des Unternehmens in zahlreiche Tochtergesellschaften zu weiteren Problemen. Dies habe die Neuausrichtung zusätzlich erschwert.

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