Lexar Media gewinnt gegen Toshiba

Montag, 17. Oktober 2005 08:51

FREMONT - Der US-Speicherspezialist Lexar Media (Nasdaq: LEXR<LEXR.NAS>, WKN: 936889<LX4.FSE>) hat sich vor einem kalifornischen Gericht gegen den japanischen Computer- und Elektronikspezialisten Toshiba durchgesetzt. Das Gericht bestätigte eine Entscheidung, wonach Toshiba Schadensersatz in Höhe von 465 Mio. US-Dollar an den amerikanischen Hersteller von Speicherkarten zahlen muss. Die veranschlagte Schadensersatzsumme gilt in der US-Geschichte als die bislang dritthöchste Summe im Bezug auf die Verletzung von geistigem Eigentum.

Bereits im März dieses Jahres sah es das Gericht als erwiesen an, dass Toshiba entsprechende Rechte Lexars verletzt habe und insbesondere Geschäftsgeheimnisse entwendet hat. Lexar geht davon aus, dass Toshiba das Urteil in einem Berufungsverfahren anfechten wird. Gleichzeitig ist ein anderes Verfahren noch nicht entschieden. Lexar hatte Toshiba auch wegen Verletzung von Patentrechten verklagt. Lexar hält insgesamt 87 Patente im Zusammenhang mit Controller- und Systemlösungen im Bereich Speicherkarten. Die Technologien lizenziert das Unternehmen unter anderem an Olympus, Samsung Electronics, SanDisk und Sony.

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