KPN ließ Gespräche mit Belgacom platzen

Montag, 3. September 2001 10:17

Koninklijke KPN NV (Amsterdam: KPN, WKN: 890963<KPN.FSE>): Der unter einem Schuldenberg hausende niederländische TK-Konzern KPN hat die Gespräche mit Belgacom am Freitag platzen lassen.

Grund für das Scheitern der Fusion sei, so KPN, die ungünstige Lage im Telekommunikationsmarkt, welche die Verhandlungen kompliziert gemacht habe. Hierbei umschreibt KPN freundlich die Tatsache, das die Verhandlungen aufgrund des von Belgacom verlangten 60-prozentigen Anteiles am Gemeinschaftsunternehmen in spe scheiterten. Belgacom hatte ebenfalls verlangt, das der Belgacom Geschäftsführer John Goosens den Vorsitz des Gemeinschaftsunternehmens übernimmt, und nicht der KPN-Chef Paul Smits. Für KPN waren diese Forderungen wohl nicht akzeptabel. Allerdings sorgten auch die Besitzverhältnisse von Proxicom, Belgacoms Mobilfunktochter, für Schwierigkeiten. Proxicom gehört zu 25 Prozent Vodafone, welches in Deutschland das D2-Netz betreibt und in Deutschland gegen die KPN Tochter E-Plus um Marktanteile kämpft.

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