JDS Uniphase: Aktionäre wollen klagen

Montag, 15. April 2002 08:48

Mehrere Anwaltskanzleien haben gegen den Anbieter von Komponenten für optische Netzwerke JDS Uniphase (Nasdaq: JDSU<JDSU.NAS>, WKN: 890488<UNS.FSE>) eine Sammelklage am Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht. Die Kanzleien Schatz & Nobel, Stull & Brody, sowie Roseman & Kodroff, welche Aktionäre vertreten, werfen dem Unternehmen vor, im Zeitraum vom 27. Juli 1999 bis 26. Juli 2001 die tatsächliche Unternehmensverfassung bzw. Situation nicht richtig dargestellt zu haben. Im Einzelnen wird JDS Uniphase vorgeworfen, einen positiven Geschäftsverlauf in Aussicht gestellt zu haben, obwohl sich die Nachfrage nach JDS-Produkten rückläufig entwickelt habe.

Dazu hätte das beklagte Management und Hauptaktionäre von JDS Uniphase eigene Aktien im Volumen von 2,1 Mrd. Dollar verkauft und die US-Wertpapiergesetze verletzt, heißt es in der Klageschrift. Aktien von JDS Uniphase wurden im Jahre 2000 noch bei knapp 140 Dollar gehandelt, verloren aber in den folgenden Monaten nach einer Gewinnwarnung erheblich an Wert. Im Juli 2001 hatte die Gesellschaft angekündigt, seine Zahlen für das dritte Quartal nochmals zu überarbeiten und Abschreibungen in Höhe von 44 Mrd. Dollar vorzunehmen.

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