Initiative „Spielen Verbindet“ bietet Gaming-Führerschein mit USK-Siegel

Freitag, 6. August 2010 14:58

Berlin 6.08.2010 – Zur Einstimmung auf die gamescom können Schüler, Eltern und Lehrer ab sofort ihre Games-Fitness testen. Hierzu stellt die Initiative „Spielen Verbindet“ unter www.spielen-verbindet.de/spielen-verbindet/gaming-fuehrerschein.html aktuell einen Gaming-Führerschein bereit, der in Zusammenarbeit mit der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) entstanden ist und online durchgeführt werden kann. Zugrunde liegen 300 Wissensfragen zu Super Mario, Sonic & Co sowie zum richtigen Umgang mit Computer- und Videospielen. Pro Prüfung werden 15 Fragen per Zufall ausgewählt. Wer 70 Prozent richtig beantwortet, besteht den Gaming-Führerschein und kann das Ergebnis mit seinen Freunden teilen, zum Beispiel über Social Communities wie Facebook und StudiVZ.

„Wie im Straßenverkehr bedarf es auch in der Welt der Medien einer gesunden Mischung aus Theorie und Praxis. Mit den Alterskennzeichen der USK existiert im Bereich der Games bereits eine sehr gute Ausschilderung. Leider sind gerade viele Erwachsene nicht damit vertraut, wo sich Stoppschilder befinden oder wann Kinder Vorfahrt haben“, resümiert Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), die aktuelle Situation vieler Erziehungsberechtigter. Mit dem Gaming-Führerschein können Eltern und Lehrer ebenso wie Kinder und Jugendliche ihre Fitness in puncto Games unter Beweis stellen. Dazu wurden Fragen quer durch die Geschichte der Computer- und Videospiele zusammengestellt, mit vielen Bildern und Einspielern aus beliebten Games. Um den Führerschein zu bestehen, reicht es aber nicht aus, ein Spieleprofi zu sein. Mit Fragen zum Umgang mit Games ist neben dem Spielewissen auch die Medienkompetenz der Absolventen gefordert.

„Viele Eltern wissen nicht, was ihre Kinder spielen, welche Spiele altersgerecht sind – und woher sie die Spiele eigentlich beziehen. Das ist ein echtes Problem. Mit dem Gaming-Führerschein möchten wir hier neue Impulse setzen. Auf der einen Seite können Eltern testen, wie gut sie über das Hobby ihrer Kinder Bescheid wissen. Vor allem aber eignet sich der Gaming-Führerschein zum Dialog in der Familie oder in der Schule: Wer den Führerschein gemeinsam mit dem Sohn, der Tochter oder den Schülern macht, wird schnell feststellen, dass es viel voneinander zu lernen gibt und man zugleich eine Menge Spaß miteinander haben kann“, so Wolters weiter.

Meldung gespeichert unter: BIU

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