Infineon: Ziebart sieht Licht am Ende des Tunnels

Freitag, 10. Juni 2005 17:28

MÜNCHEN - Das Boomjahr 2004 wird sich nicht wiederholen. Nach Meinung von Wolfgang Ziebart, dem Vorstandsvorsitzenden der Infineon Technologies AG (WKN: 623100<IFX.FSE>), sind in diesem Jahr zwischen zwei und fünf Prozent Wachstum zu erwarten. Dies sagte Ziebart am Rande einer Konferenz in München.

Diese Entwicklung betrachtet Ziebart dabei als mit der in anderen Zweigen vergleichbar. 2004 hatte die Industrie ein Marktwachstum von 28 Prozent verzeichnet. „Die Halbleiterindustrie bracht zweistellige Wachstumsraten“, sagte der Infineon-Chef. In dem hart umkämpften Markt ist das dauerhaft nur schwer möglich. Aber bei den Preisen der DRAM-Chips sieht Ziebart nach dem starken Verfall, der Anfang des Jahres stattfand, eine Entspannung kommen. Vielleicht seien sogar Preissteigerungen möglich. Im Gesamtjahr werde der Preisverfall jedoch bei den erwarteten 35 bis 40 Prozent liegen.

Aus diesem Grund ist die Umstellung der Produktion auf die 90-Nanometer-Struktur mit der zu erwartenden Produktivitätssteigerung auch so wichtig für Infineon. Kosten können gesenkt werden und zusätzlich sieht Ziebart den technologischen Vorsprung des koreanischen Wettbewerbers Samsung geschrumpft. Im laufenden Geschäftsjahr werde ein operativer Gewinn nur schwer zu erreichen sein. Grund zu Optimismus gebe jedoch die Erhöhung der Prognose des US-Konzerns Intel. Schließlich würden Chips in PCs benötigt.

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