Infineon: Trotz Quimonda rote Zahlen

Donnerstag, 16. November 2006 00:00

MÜNCHEN - Gestern hatte der DRAM-Hersteller Quimonda noch mit guten Zahlen überrascht. Heute zog die Muttergesellschaft Infineon Technologies AG (WKN: 623100<IFX.FSE>) nach und überraschte ihrerseits - wenn auch in negativem Sinne. Der für das Gesamtjahr ausgewiesene Verlust war größer als allgemein erwartet.

Im Geschäftsjahr 2006 erhöhte sich der Konzernumsatz auf Grund von höheren Umsätzen bei Qimonda sowie im Segment Automotive, Industrial & Multimarket um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 7,93 Mrd. Euro. Der Konzernfehlbetrag verringerte sich im Geschäftsjahr 2006 auf 268 Mio. Euro gegenüber einem Fehlbetrag von 312 Mio. Euro im Vorjahr. Die verbesserten Ergebnisse in allen operativen Segmenten haben dazu geführt, dass sich auch der Konzern-EBIT-Fehlbetrag im Geschäftsjahr 2006 auf 15 Mio. Euro gegenüber einem EBIT-Fehlbetrag von 183 Mio. Euro im Vorjahr verbesserte. Im Konzern-EBIT des Geschäftsjahrs 2006 sind Sonderaufwendungen in Höhe von 196 Mio. Euro enthalten, die hauptsächlich aus dem Börsengang von Qimonda, der Insolvenz der deutschen Niederlassung von BenQ Mobile sowie Wertminderungen und Restrukturierungsaufwendungen resultieren. Der EBIT-Fehlbetrag im Geschäftsjahr 2005 beinhaltete Netto-Sonderaufwendungen in Höhe von 104 Mio. Euro.

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