Infineon: Speichersparte soll in Asien an die Börse

Donnerstag, 23. Februar 2006 16:11

MÜNCHEN - Wie das Wall Street Journal berichtet, soll die Speichersparte des Halbleiterkonzerns Infineon Technologies (NYSE: IFX<IFX.NYS>, WKN: 623100<IFX.FSE>) voraussichtlich in Asien an die Börse gebracht werden. Im vergangenen November beschloss der Infineon-Aufsichtsrat die Zerschlagung des Konzerns, wobei die Speicherchip-Sparte bis Mitte 2006 vom Unternehmen abgespalten werden soll. Die ausgegliederte Einheit soll dann später an die Börse gebracht werden, so die damaligen Planungen. Infineon wollte die Berichte der US-Wirtschaftszeitung zunächst nicht bestätigen.

Das Unternehmen stand wegen seiner Abspaltungspläne zuletzt nicht nur von Seiten der Aktionäre unter Kritik. Auch in den US-Medien macht sich offenbar Unmut über das Verhalten des deutschen Halbleiterspezialisten breit. So berichtete die San Jose Mercury News jüngst, dass der schleppende Fertigungsprozess der neuen Microsoft Xbox 360 Konsole auch auf Engpässe beim deutschen Halbleiterhersteller zurückzuführen sei. Offenbar habe Infineon derzeit Probleme, so genannte GDDR3-Chipsätze (Graphics Double-Date Rate) in ausreichender Menge zu produzieren, mutmaßt das Blatt unter Berufung auf Brancheninsider.

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