Infineon enttäuscht abermals

Freitag, 21. Juli 2006 00:00

MÜNCHEN - Die Infineon Technologies AG (WKN: 623100<IFX.FSE>) ist dabei, die DRAM-Sparte als Sorgenkind an die Börse zu bringen. Doch scheint das eine Problem gelöst, tauchen an anderer Stelle welche auf. Das Geschäft mit Mobilfunk-Chips lief unter den Erwartungen und belastete die Bilanz im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, teilte das Unternehmen mit.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 1,972 Mrd. Euro. Während sich der Gewinn auf EBIT-Basis auf 49 Mio. Euro summierte, klaffte hier im Vorjahr noch ein Loch von 234 Mio. Euro. Dieser Wert stieg hauptsächlich auf Grund der besseren Ergebnisse bei Qimonda. Im EBIT ist ein Verwässerungsgewinn von 30 Mio. Euro aus dem Börsengang der Inotera Memories, einem Joint Venture mit Nanya Technologies aus Taiwan, enthalten. Dieser sei nahezu vollständig durch Wertminderungen und Restrukturierungsaufwendungen ausgeglichen worden. Der Konzernfehlbetrag betrug zuletzt 23 Mio. Euro. 2005 waren es noch 240 Mio. Euro Defizit gewesen.

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