IBM verzichtet auf AMD-Prozessoren

Mittwoch, 15. August 2001 17:39

IBM Corp. (NYSE:IBM<IBM.NYS>; WKN: 851399<IBM.FSE>) Der Computerkonzern IBM wird in Zukunft keine Prozessoren von Advanced Micro Device (NYSE: AMD<AMD.NYS>; WKN: 863186<AMD.FSE>) für seine PCs in Nordamerika und Kanada verwenden. Auch in Deutschland gibt es seit "ungefähr einem Jahr" keine AMD-CPUs mehr in den Rechnern, wie ein Sprecher von IBM gegenüber dem Computermagazin ZDNet bestätigte. "Mehrere Jahren wurden die AMD-Prozessoren in unseren Individual-PCs wie beispielsweise dem Netvista verkauft. Aber die Chips von AMD sind eher für den Consumer-Markt gedacht, während sich unsere Produkte an Business-Kunden richten. Deshalb haben wir damit aufgehört, die AMD-Chips zu verbauen", so der Sprecher.

Von IBM wird die Umstellung mit einer Vereinfachung der Produktlinien begründet. "Momentan bieten wir keine AMD-Prozessoren in den USA an", erklärte IBM-Sprecher Bob Page. "Das Angebot endete im Mai 2001, als wir unsere Angebotsreihe schlanker gestaltet haben. Zu dem Zeitpunkt war es auch für die Kunden einleuchtender." Seit September vergangenen Jahres konnten IBM-Kunden wählen, ob sie ihren Computer mit Intel oder AMD-Prozessor wünschten. Dabei sind nach Angaben von IBM die AMD-Prozessoren relativ selten von den Kunden verlangt worden.

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