IBM setzt auf Linux

Dienstag, 12. Dezember 2000 17:35

International Business Machines Corp. (NYSE: IBM, WKN: 851399) Auf einer eBusiness Konferenz in New York teilte der weltgrößte Computerhersteller IBM am Dienstag mit, zusammen mit dem Mineralölkonzern Shell den größten Supercomputer der Welt entwickeln zu wollen. Auf dem Großrechner sollen seismologische Berechnungen erfolgen, das Betriebssystem, mit dem der Rechner arbeiten werde, solle das open-source Betriebssystem Linux sein.

Ein Unternehmenssprecher von IBM kommentierte das Vorhaben, der Großauftrag zeige, dass Linux als Betriebssystem nun erwachsen werde. Bisher war das System nur teilweise für komplexere Aufgaben bzw. Aufgaben außerhalb des Internets genutzt worden. Konkret werde auf dem Rechner ein Packet des Linux-Anbieters Red Hat zum Einsatz kommen. Installiert werde das System voraussichtlich im Januar kommenden Jahres in einer Anlage nahe Rijswijk.

IBM will nach früheren Angaben in den nächsten vier Jahren in Europa rund 200 Mio. USD in den Aufbau von Linux-Zentren investieren. Dort will man 600 Spezialisten für Hardware, Software und Service rund um Linux zur Verfügung stellen. Auch die japanische Einzelhandelskette Lawson hatte im November bereits 15.000 Linux-Computer an 7.600 Stellen installiert.

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