Hulu bringt TV-Serien ins Internet

Freitag, 17. April 2009 17:29
Comcast

(IT-Times) Bislang gibt es den Dienst nur in den USA. Man sollte ihn sich trotzdem merken. Denn er könnte das weiter bringen, was Youtube im Netz begonnen hat zu etablieren. Hulu zeigt keine Familienvideos von Hobbyfilmern wir Youtube. Hulu zeigt allein komplette Fernsehserien und Filme. Und wenn man der Financial Times Glauben schenkt, dann bringt es Hulu bereits auf 348 Millionen Videos, die online bereit gestellt werden. Neun Millionen Nutzer verzeichnet der Dienst derzeit. Zum Vergleich: Youtube bringt es auf 5,5 Milliarden Videos bei knapp 90 Millionen Nutzern.

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Doch die Inhalte, die bei Hulu unter http://www.hulu.com abgerufen werden können, gelten als die hochwertigeren, nachdem sich die US-amerikanischen TV-Stationen NBC und Fox im vergangenen Jahr darauf verständigt haben, erfolgreiche Serienformate aus dem TV nun auch online verfügbar zu machen. Vor allem Comedy-Shows werden auf Hulu gezeigt, dazu gibt es Serien-Klassiker wie die Simpsons, American Dad oder 24. Insgesamt kann aus dem Angebot von rund 50 Sendern gewählt werden, auch Hollywood-Blockbuster kann man sich mittlerweile via Hulu anschauen - und das völlig legal und kostenlos.

In Deutschland nur mit Tricks empfangbar

Es wird darüber nachgedacht, dass Hulu noch in diesem Jahr nach Europa kommen soll. Großbritannien steht wohl an erster Stelle jener Länder, in denen Hulu dann auch verfügbar sein soll. Wer die Seite aus Deutschland aus aufruft wird schnell belehrt, dass Hulu derzeit nur Bürgern der USA zur Verfügung steht. Auf www.onlinkosten.de wird erklärt, wie man mit ein paar Tricks trotzdem dazu gelangen kann, Hulu auch vom deutschen Rechner aus zu schauen: "Immerhin es gibt Wege und Mittel, doch noch Einlass in die monströse Online-Videothek zu erhalten. Hulu.com registriert bei jedem Clipaufruf die IP-Nummer (Internet Protocol). Häufig wird sie von dem Internetanbieter an den Nutzer dynamisch – das heißt: mit jeder Neueinwahl – vergeben. IP-Nummern lassen Rückschlüsse auf den Internet-Provider und damit auch auf das Land zu, aus dem die Anfrage gesendet wurde. Mit anderen Worten haben Kunden von 1&1, Arcor, Alice oder T-Online schlechte Karten.

Um dem Abhilfe zu verschaffen, lässt sich die eigene IP-Adresse auch nach der Einwahl noch mit einem Trick verändern. Zum Beispiel, indem man einen Proxy-Server zwischen den eigenen Rechner und die besuchte Seite schaltet. Sobald man einmal mit dem Server verbunden ist, wird dessen IP-Adresse an den Betreiber der Website übertragen. Wenn man dann noch dafür Sorge trägt, dass der Proxy-Server in den Vereinigten Staaten steht, dürfte auch das patriotische Hulu.com den ausländischen Filmfan nicht mehr von seinen Landsleuten unterscheiden können." Eine genauere Anleitung findet man auch an dieser Stelle.

Hulu ist bei Werbetreibenden beliebter als Youtube

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