Google zensiert sich selbst

Mittwoch, 25. Januar 2006 16:06
Google

PEKING - Zum Start des neuen Suchdienstes in China räumte Google Inc. (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) heute ein, auf Druck der chinesischen Regierung hin, künftig selbst politisch heikle Themen aus den chinesischen Suchergebnissen filtern zu wollen. Um in China operieren zu können, habe man einige Inhalte von den Suchergebnissen entfernt. Grund seien „Gesetze, Vorschriften und Politik“. Mit der Selbstzensur schließt sich Google Wettbewerbern wie Yahoo! und MSN Search von Microsoft an, die ihre Inhalte in China bereits ähnlich filtern.

In der Öffentlichkeit stieß die Selbstzensur von Google auf heftige Kritik. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ proklamierte einen „schwarzen Tag für die Meinungsfreiheit in China“. Zu den dortigen Tabuthemen gehören neben Taiwan und Tibet auch das Massaker um den Tian'anmen-Platz 1989 sowie Kritik an der Kommunistischen Partei in China.

Meldung gespeichert unter: Suchmaschinen

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