Erneut Vorwürfe gegen die Telekom

Freitag, 10. November 2000 19:29

Deutsche Telekom (WKN: 555750): Die Deutsche Telekom wird ab der nächsten Woche von den Regulierungsbehörden ordentlich in die Zange genommen, nachdem ihr von Wettbewerbern von T-Online vorgewurfen wurde, sie biete ihrer Tochtergesellschaft günstigere Gebühren für die Nutzung des Kommunikationsnetzes an. Die Regulierungsbehörde will am folgenden Donnerstag entscheiden, ob und in welcher Form die Durchleitungsmodalitäten geändert werden sollen.

Spezielles Augenmerk gilt dabei den sogenannten Flatrates: gegen einen monatlichen Pauschalpreis an den Provider kann der Internetsurfer unbegrenzt im Netz surfen. Die Provider, die ihrerseits die Flatrates über die Deutsche Telekom anbieten, zahlen für die Durchleitung angeblich höhere Gebühren als die Telekom-Tochter T-Online.

Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AGV) und die Initiative Internet ohne Taktung plädieren für eine Großhandelsflatrate wie sie bereits in Großbritannien existiert. Um dem Ziel, dass Internetprovider gegen einen Pauschalpreis die Datendurchleitung das Netz der Telekom nutzen dürfen, näher zu kommen, haben sie der Regulierungsbehörde Unterschriften von 40.000 Bundesbürgern überreicht. Wie der Sprecher der Regulierungsbehörde mitteilte, könnten die Diskrepanzen gegenüber der Konkurrenz durch niedrigere Gebühren für T-Online oder einer Entscheidung zu den Pauschalpreisen beseitigt werden.

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