Erneuerbare Wärme stärkt Unabhängigkeit von Energieimporten

Verbände

Donnerstag, 24. April 2014 11:04
BSW-Solar

Berlin, 24. April 2014 - Mit den bereits bis 2013 in Deutschland installierten Solarthermie- und Holzpelletanlagen können in den nächsten 20 Jahren Energieimporte von 33 Milliarden Euro ersetzt werden. Die dadurch gewonnene erneuerbare Wärme erzeugt bei einer Laufzeit von 20 Jahren eine Leistung von rund 300 Terawattstunden. Mit dieser Menge kann der jährliche Energiebedarf von 1,25 Millionen Haushalten bis 2033 abgedeckt werden. Gleichzeitig ist das Potenzial der erneuerbaren Wärmeversorgung in Deutschland noch längst nicht ausgeschöpft.

„Die Solarthermie reduziert die Abhängigkeit von Energielieferungen“, so Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). „In vielen politischen Konflikten wird heute die Energiekarte gespielt. Spannungen mit Handelspartnern können die Versorgungssicherheit gefährden. Erneuerbare, dezentrale Wärmeenergie ist in solchen Konflikten ein wertvoller Trumpf für die Zukunft.“

„Solarthermie und Pellets sind eine ideale Kombination, um fossile Brennstoffimporte schon heute überflüssig zu machen. Pellets sind ein heimisch verfügbarer Energieträger mit einem deutlichen Preisvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen“, so Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV). 

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