Einigung im Microsoft-Prozess

Montag, 5. November 2001 09:23
Microsoft Logo (2014)

Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747): Der Softwaregigant Microsoft und das US-Justizministerium legten am Wochenende ihren drei Jahre währenden Streit bei. Weiterhin haben auch 18 Bundesstaaten ihre Klage aufgehoben. Dazu musste das Unternehmen allerdings Zugeständnisse machen.

Unter anderem können Computerhersteller fortan Software von Konkurrenzunternehmen auf Windows-basierten Betriebssystemen installieren und anbieten, ohne Sanktionen des Softwareherstellers befürchten zu müssen. Weiterhin muss Microsoft seinen Quellcode offen legen, damit konkurrienden Unternehmen ihre Mediaplayer, Instant Messenger und andere Programme Windows-kompatibel programmieren können.

US-Regierungsvertreter zeigten sich mit dem Kompromiss einverstanden und wollen bis Dienstag diesbezügliche Verträge unterzeichnen und den Streit nach drei Jahren damit beilegen. Harsche Töne schneiden hingegen Microsoft-Konkurrenten an, wie AOL Time Warner oder Sun Microsystems: Beide Unternehmen kritisieren, dass Microsoft weiterhin in der Lage sein dürfte, seine monopolartige Stellung im Softwarebereich weiter auszunutzen. Mit der Kritik verbunden ist die Forderung, dem Unternehmen weitere Zugeständnisse abzuringen, bzw. weitere Forderungen zu stellen.

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