EA: Eigenkreationen statt Lizenzen

Freitag, 25. August 2006 00:00

LEIPZIG - Wozu Geld bezahlen, wenn man es auch selbst machen kann? Das denkt sich derzeit auch der weltgrößte Hersteller von Computer- und Konsolenspielen, Electronic Arts (Nasdaq: ERTS<ERTS.NAS>, WKN: 878372<ERT.FSE>). Künftig will das Unternehmen mehr auf selbst entwickelte Spiele setzen und weniger Lizenzen einkaufen, berichtet die FTD.

Ziel sei es, künftig 50 Prozent der Einnahmen aus Eigenentwicklungen zu generieren, sagte Nick Earl, Chef des EA-Studios in Redwood Shores, dem Blatt auf der Leipziger Games Convention. Derzeit liege dieser Wert bei 40 Prozent. Vor allem Spiele wie „Die Sims“ sorgten hier für Umsatz. Hinzu kommt, dass die Marge zwischen fünf und 15 Prozent höher ist als bei Spielen, die beispielsweise auf Filmen basieren und deswegen einer Lizenz unterliegen. Der Pate ist so ein Beispiel, allerdings gehörte diese Produktion zu den zehn Prozent der Lizenzspiele, die floppen. Bei Eigenkreationen sind es gar 50 Prozent - aber höheres Risiko bedeutet halt in der Regel höhere Rendite.

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