Durchbruch bei Applied Materials

Dienstag, 7. Juni 2005 17:36

NEW YORK - Da ist dem US-Ausrüster von Maschinen zur Produktion von Halbleitern, Applied Materials Inc. (Nasdaq: AMAT<AMAT.NAS>, WKN: 865177<AP2.FSE>), ein ziemlicher Coup gelungen. Gestern stellte das Unternehmen ein Gerät zur Feststellung von Defekten auf Silikonplatten vor und sorgte damit für eine Überraschung.

Das neue Gerät heißt Applied UVision und ist nicht nur kompatibel mit der aktuellen Chip-Generation. Vielmehr ist es auch für kommende Innovationen in diesem Bereich gerüstet. Auch in Bezug auf den verfügbaren Laser sowie die Größe und Art der zu erkennenden Defekte besitzt Applied UVision Vorteile gegenüber den gängigen Modellen. Momentan wird das Tool bei mehreren Kunden getestet.

Diese Neuigkeiten dürften dem Platzhirsch in dem Segment Test Equipment, das US-Unternehmen KLA-Tencor, nicht schmecken. Hier hält die Gesellschaft 70 Prozent Marktanteil und erwirtschaftet 35 Prozent des eigenen Umsatzes. Das dürfte sich zukünftig ändern, wie Analysten meinen. Momentan liegt Applied Materials in diesem Segment auf Platz drei mit zehn Prozent Marktanteil. Wegen der aktuellen Innovation hat das Unternehmen auf ein bis zwei Jahre einen signifikanten Wettbewerbsvorteil auf dem eine Milliarde US-Dollar schweren Markt.

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