DTAG lässt mächtig Federn - Gewinnwarnung

Donnerstag, 10. August 2006 00:00

BONN - Die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>) bekommt den Wettbewerb in Deutschland ordentlich zu spüren. Nicht nur der Gewinn ging im abgelaufenen zweiten Quartal zurück, sondern auch die Prognose für 2006 musste nach unten korrigiert werden.

Der Gesamtumsatz legte um 2,6 Prozent auf 15,13 Mrd. Euro zu. Dabei stand das Inlandsgeschäft deutlich unter Druck. Hier schrumpfte der Umsatz um 4,4 Prozent auf 8,14 Mrd. Euro, während man im Ausland rund zwölf Prozent zulegte. Unter dem Strich blieb dem Ex-Monopolisten rund eine Mrd. Euro als Konzernüberschuss. Noch im Vorjahreszeitraum hatte sich dieser Wert auf 1,169 Mrd. Euro summiert und lag damit 14 Prozent höher.

Vor allem in der Festnetzsparte T-Com setzte sich die Abwanderung der Kunden fort. Allein im zweiten Quartal 2006 verloren die Bonner rund 700.000 Anschlüsse. T-Mobile gewann 1,5 Millionen neue Kunden, wobei sich das US-Geschäft und T-Mobile UK erneut als Wachstumstreiber erwiesen. Auch das Breitband-Geschäft konnte einen Kundezuwachs verbuchen. Hier hat die Telekom inzwischen zehn Millionen Namen in der Kartei - 600.000 mehr als noch am Ende des ersten Quartals.

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