Deutscher Video-Markt wächst trotz Formatstreit

Donnerstag, 13. September 2007 16:10
Toshiba

HAMBURG - Trotz des Formatstreits zwischen Blu-ray und HD DVD geht es dem deutschen Video-Markt gut. Das Weihnachtsgeschäft soll nun den Absatz im  zweiten Halbjahr 2007 weiter ankurbeln.

Zu diesem Schluss kommt der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) in einer aktuellen Studie. Bis Juli 2007 konnten demnach 43,3 Millionen Discs abgesetzt werden. Laut Joachim Birr, Vorstandsmitglied des BVV, soll sich diese Entwicklung im zweiten Halbjahr fortsetzen. Dabei geht Birr nicht davon aus, dass die beiden konkurrierenden Formate HD DVD und Blu-ray Käufer abschrecken könnten.

Schon seit längerem herrscht ein enormer Wettbewerb zwischen beiden Formaten, sei es auf Seiten der Filmstudios oder bei Herstellern von DVD-Abspielgeräten. Während die Sony Corp. (WKN: 853687) etwa in der aktuellen Konsole PS3 einen Blu-ray-Player anbietet, setzt Wettbewerber Toshiba Corp. (WKN: 853676) auf HD DVD und stattet erste Notebooks dementsprechend aus. Allerdings setzten besonders Filmstudios momentan auf beide Lösungen. New Line Cinema etwa gab diese Woche bekannt, einen aktuellen Titel im Herbst sowohl als herkömmliche DVD als auch in beiden Formaten anbieten zu wollen. So wollen Studios auch vermeiden, dass ein lang anhaltender Formatstreit zu einer Kaufzurückhaltung führen könnte.

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