China: Flaute beim PC-Absatz

Dienstag, 23. Oktober 2001 07:50

Nun also auch China: Das Land hatte sich bislang als Fels in der Brandung der in die Krise gerutschten Weltwirtschaft etabliert. Jährliche Wachstumsraten von sieben Prozent sorgten dafür, dass der Technologie- und Mobilfunksektor mit Wachstumsraten aufwarten konnte wie in keinem zweiten Land weltweit. Die Anschläge in den USA haben nun allerdings auch die chinesischen Konsumenten verunsichert.

Gemäß einer Analyse des Marktforschungsinstituts Internationale Data Corp (IDC) wurden in den Monaten Juli bis September in China 2,27 Mio. PC verkauft. Das entspricht einem Wachstum von 8,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal oder 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zahlen, die Analysten enttäuschen dürften, da mit einem Anstieg in Höhe von 20 bis 30 Prozent gerechnet worden war.

IDC äußerte, dass der Negativtrend vor allem seit dem 11. September eingesetzt habe. Zwar sei China noch immer das Rückrat der Wirtschaft Asiens, doch seien die Aussichten für die nächsten Monate mehr als verschwommen. Konsumenten seien vorsichtiger geworden und würden weniger konsumfreudig agieren als noch in den Vormonaten. Wie lange dieser Trend anhalten mag, vermag auch IDC nicht zu sagen. Die Marktforscher glauben aber, dass das vierte Quartal noch schwächer ausfallen dürfte und der PC-Absatz in China über das gesamte Jahr um drei Prozent gegenüber 2000 sinken dürfte.

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