Bundeswirtschaftsministerium fördert Forschungsprojekt „Symphony“

Plattform für TK-Dienste

Mittwoch, 17. Dezember 2014 16:23
VATM

VATM beteiligt sich an Aufbau einer neuen Plattform für TK-Dienste

Erfahrene Verbundpartner aus Hochschule, IKT-Wirtschaft und Branchenverband  entwickeln KMU-orientierte TK-Dienstmanagement-Plattform 

Köln, 17.12.2014. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Rahmen der Hightech-Strategie 2020 das Forschungsprojekt „Symphony“. Ziel der Phase 1 des „Symphony“-Projektes ist die Basisentwicklung einer technischen Plattform sowie der zugehörigen Dienstbeschreibungssprachen und Geschäftsmodelle, um einen digitalen Marktplatz für IP-basierte TK-Dienste zu schaffen. Bei erfolgreichem Abschluss der ersten Phase besteht die Aussicht, in einer zweiten Phase die Weiterentwicklung zur Dienstintegrationsplattform sowie die Anbindung ausgewählter IP-basierter TK-Anwendungen zu realisieren.

Die Plattform „Symphony“ soll es Kunden ermöglichen, TK-Dienste individuell auszuwählen, zu kombinieren und zu verwalten, ohne jeden Geschäftsvorfall mit jedem einzelnen Anbieter separat abwickeln zu müssen (One Face To The Customer). So kann z. B. ein Unternehmen, das eine virtuelle Telefonanlage von Anbieter A im Einsatz hat, über eine Kombinationsmatrix in Symphony von Anbieter B ein passendes CRM-System zur Verwaltung seiner Kundendaten beziehen, so dass beide Systeme über die „Symphony“-Plattform zusammenarbeiten können. Zugleich werden damit die Anbieter und ihre Angebote erstmals für potenzielle Kunden leicht vergleichbar. Und nicht zuletzt: auch der Kundenservice, etwa das Billing- oder das Störungsmanagement, erfolgt in vereinheitlichter Form über die Plattform.

Dem Projektkonsortium gehören neben dem paluno-Institut an der Universität Duisburg/Essen (Konsortialführer) die Firmen IN-telegence GmbH (Köln) und adesso AG (Dortmund) sowie der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten VATM e. V. an. Für das übergreifende Projektmanagement sowie für die Öffentlichkeitsarbeit ist die Firma proXperts zuständig. 

Die im Projekt entwickelten Dienste sollen insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) angeboten und nachgefragt werden. Digitale Technologien und Dienstleistungen eröffnen KMU verstärkt die Möglichkeit, Kommunikationstechnologien wertschöpfend einzusetzen. Zugleich können sie, wie das Projekt „Symphony“ beispielhaft zeigen soll, neue Horizonte für die wirtschaftliche Tätigkeit von KMU eröffnen.  „Wir freuen uns sehr, dass die Bundesregierung unser Projekt unterstützt und wir zeigen können, dass auch in Zukunft der Mittelstand ein wichtiger Innovationstreiber in Deutschland sein soll. Wir dürfen unseren Markt nicht den Global Playern überlassen“, unterstreicht Jürgen Grützner, Geschäftsführer des TK-Branchenverbandes VATM und Mitglied des Projektkonsortiums. 

Das Forschungsvorhaben „Symphony“ leistet einen Beitrag zur konkreten Umsetzung der deutschen IKT-Strategie zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft und trägt zur Stärkung des Innovationsstandortes Deutschland bei.

Meldung gespeichert unter: Breitband

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