BT wegen EU-Vorschlägen not amused

Freitag, 30. Juni 2006 00:00

LONDON - EU-Medienkommissarin Viviane Reding sorgt mit ihren jüngst publizierten Vorschlägen für mehr Wettbewerb auf den europäischen Telekommunikationsmärkten für Wirbel. Die Luxemburgerin nannte den britischen Ex-Monopolisten BT Group Plc. (WKN: 794796<BTQ.FSE>) als gelungenes Beispiel für die Trennung von Netz und Diensten. Doch BT-Chef Ben Verwaayen ist darüber nicht so glücklich, wie er im Interview mit der FTD klar stellte.

„Ehrlich gesagt wäre es besser gewesen, wenn sie über allgemeine Prinzipien gesprochen hätte, statt ein Land als leuchtendes Beispiel hochzuhalten. Das funktioniert nie", sagte Verwaayen. Schließlich könne man das britische Modell nicht ohne weiteres übertragen und später anderen Unternehmen aufoktroyieren. Vor einigen Jahren hatte British Telecom als Ex-Monopolist Teile des eigenen Netzes in ein Unternehmen namens Openreach ausgelagert - auf freiwilliger Basis. Hierdurch sollte allen Wettbewerbern ein gleicher Zugang gewährleistet werden, im Gegenzug wird BT bald aus der Regulierung entlassen.

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