Billiganbieter drücken Mobilfunk-Tarife

Mittwoch, 21. Dezember 2005 13:36

BONN - Etablierte Marken in der Mobiltelefonbranche wie T-Mobile, Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom (WKN: 555750<DTE.FSE>), Vodafone, O2 und E-Plus sehen sich gezwungen, auf die aggressive Preispolitik der Billigkonkurrenz zu reagieren. Dies schrieb die Financial Times Deutschland heute in ihrer Onlineausgabe.

Die um die 15 Cent liegenden Niedrigangebote der Wettbewerber wie Simyo, Simply oder Aldi, ließen die Netzbetreiber um ihren Anteil an Neukunden fürchten. Allein im September 2005 waren die Preise um durchschnittlich etwa acht Prozent gefallen. T-Mobile und Vodafone hätten bereits Gegenmaßnahmen ergriffen und seien den Mitwettbewerbern Angeboten wie Callya Compact auf die 15 Cent-Position gefolgt. Mit Blick auf Österreich, wo die Aldi-Tochter Hofer bereits die zehn Cent-Marke unterschritten hat, seien weitere Preissenkungen in Deutschland zu erwarten, so wird ein Sprecher der Unternehmensberatung Soron zitiert. Jedoch stelle dies keine wirkliche Bedrohung für die großen Anbieter dar, da die Gewinnmarge noch viel Spielraum biete, somit also weiterhin Gewinne erzielt würden. Die tiefstmögliche Grenze läge bei rund fünf Cent, so der Sprecher. Selbst Angebote für kostenloses Telefonieren im eigenen Netz würden keinen Verlust für Größen wie T-Mobile darstellen, da ein Neukunde kaum Kosten, dafür jedoch Umsätze generiere, so Klaus Thiemann, ehemaliger CEO von E-Plus.

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