Balda: drohender Verlust

Mittwoch, 25. Oktober 2006 00:00

BAD OEYNHAUSEN - Durch die jüngste Entwicklung beim Mobiltelefonhersteller BenQ und ein beschleunigtes Zurückgehen der Abrufe anderer Abnehmer musste die Balda AG (WKN: 521510<BAD.FSE>) im dritten Quartal 2006 einen signifikanten Einbruch erleiden.

Das Unternehmen musste im dritten Quartal 2006 einen Umsatzrückgang von 19,8 Prozent auf 82,6 Mio. Euro hinnehmen. Zudem wies Balda durch Sondereffekte einen Vorsteuerverlust von 47,8 Mio. Euro aus. Der Balda-Konzern erreichte in den ersten neun Monaten 2006 einen Umsatz von 268,9 Mio. Euro (Vorjahr: 281,5 Mio. Euro), das sind 4,5 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Balda sieht sich deshalb gezwungen, das Umsatz- und Ergebnisziel für 2006 drastisch zu reduzieren. Von den Umsatzausfällen besonders betroffen sei die Produktion in Deutschland. Um weitere Belastungen zu verhindern, sollen die Werksanlagen in Herford (Nordrhein-Westfalen) und Oberlungwitz (Sachsen) sowie in Seelbach (Baden-Württemberg), die bisher zu großen Teilen durch BenQ und Nokia ausgelastet wurden, möglichst noch im Jahr 2006 veräußert werden, auch unter Inkaufnahme von Buchverlusten. Die vorgenannten Effekte summieren sich für 2006 je nach Marktentwicklung und Fortgang der Verkaufsbemühungen auf 60 bis 65 Mio. Euro und lassen für 2006 einen Vorsteuerverlust erwarten, der bei 45 bis 50 Mio. Euro liegen werde.

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