AOL soll überwiegend kostenfrei werden

Freitag, 7. Juli 2006 00:00

NEW YORK - Der Mutterkonzern der Online-Einheit AOL, Time Warner (NYSE: TWX<TWX.NYS>, WKN: 592629<AOL.FSE>), prüft derzeit nach Angaben des Wall Street Journals Möglichkeiten, um die Inhalte auf der AOL-Webseite allen Breitbandnutzern kostenfrei zur Verfügung zu stellen. AOL-Chef Jonathan Miller habe bereits den Bericht der Wirtschaftszeitung bestätigt, wonach derzeit entsprechende Pläne erwogen werden, so das Journal.

Eine Entscheidung darüber könnte schon innerhalb eines Monats fallen, heißt es. AOL erzielte zuletzt noch 80 Prozent seiner Einnahmen über Internetzugangsgebühren. Doch mit dem anhaltenden Nutzerschwund gilt dieses Geschäftsmodell als angeschlagen, zumal verschiedene Discount-Anbieter und Kabelfirmen ähnliche Services anbieten. Zwar will AOL auch künftig für seine Internetzugangdienste Gebühren erheben, dennoch soll der Anteil von Online-Werbung am Gesamtumsatz deutlich steigen, heißt es.

So soll zum Beispiel ein AOL Email-Account kostenfrei sein, womit das Unternehmen hofft an Wettbewerber abgewanderte Kunden wieder zurück zu gewinnen. Andere Internet-Portale, wie Yahoo oder Google bieten ihren Nutzern kostenlose Email-Konten an. Auch der Anti-Virusschutz könnte künftig als kostenloses Angebot offeriert werden, heißt es. Derzeit bietet AOL diesen Dienst nur kostenfrei für Time Warner Kabel-Nutzer an, welche den Breitbandservice der Gesellschaft nutzen.

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