AMD legt nach - neue Chips aus Dresden

Mittwoch, 5. April 2006 00:00

DRESDEN - Wie der weltweit zweitgrößte Chiphersteller Advanced Micro Devices (NYSE: AMD<AMD.NYS>, WKN: 863186<AMD.FSE>) mitteilt, hat das Unternehmen damit begonnen erste Chips aus seiner neuen Fertigungsanlage in Dresden (Fab 36) auszuliefern. Der deutschen Fertigungsanlage soll eine Schlüsselrollle zukommen, um AMD weltweit zu mehr Marktanteilen zu verhelfen.

In der Vergangenheit waren AMDs ehrgeizige Ambitionen, den Abstand zu Intel deutlich zu verringern zu meist daran gescheitert, dass AMD nicht genügend Fertigungskapazitäten zur Verfügung hatte, um genügend Halbleiter zu produzieren. Mit der neuen Fab 36 soll sich dies nunmehr ändern. Es wird erwartet, dass die neue Halbleiterfabrik AMDs Kapazitäten bis zum Jahre 2008 verdoppeln wird. Zudem werden in der neuen Anlage Halbleiter aus 12-Zoll-Wafer geschnitten, womit AMD in der Lage ist, deutlich mehr Chips aus einem Wafer zu gewinnen. So liegt die Chip-Anzahl, welche auf einen 12-Zoll-Wafer untergebracht werden können, um 225 Prozent über den vergleichbarer 8-Zoll-Wafer. Dadurch reduzieren sich für AMD die Herstellungskosten pro Prozessor.

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