Agilent verfehlt Erwartungen

Dienstag, 20. August 2002 10:20

Das US-Unternehmen Agilent Technologies Inc. (NYSE: A<A.NYS>, WKN: 929138<AG8.FSE>), ein Hersteller von Testgeräten für Glasfasernetzwerke, hat gestern nachbörslich die Zahlen für das dritte Quartal berichtet. Diese fielen insgesamt schlechter als erwartet aus, was nach Angaben von Finanzchef Ned Barnholt auf das neue Warenwirtschaftssystem zurückzuführen ist. Dieses wurde im letzten Quartal erstmals in Betrieb genommen und machte letztlich doch mehr Probleme, als man angenommen hatte.

Der Nettoverlust von Agilent belief sich auf 228 Mio. USD oder 49 Cents pro Aktie. Dieses Ergebnis ist in etwa vergleichbar mit dem des Vorjahres, dass mit 225 Mio. USD Verlust und auch 49 Cents pro Aktie nicht besser ausfiel. Auf Pro-forma-Basis verlor das Unternehmen 143 Mio. USD oder 31 Cents pro Aktie gegenüber 101 Mio. USD oder 22 Cents pro Aktie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsätze reduzierten sich deutlich von 1,8 Mrd. USD auf aktuell 1,4 Mrd. USD.

Analysten waren lediglich von einem Verlust von 15 Cents pro Aktie bei einem Umsatz von 1,5 Mrd. USD ausgegangen. Agilent selbst hatte vorher die Prognose aufgestellt, rund 10 bis 20 Cents pro Aktie an Verlust auszuweisen und 1,5 bis 1,6 Mrd. USD zu erwirtschaften. Diese Ziele wurden mit dem jetzt vorgelegten Ergebnis verfehlt.

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