Acer auf der Suche nach höherer Rendite

Montag, 10. Dezember 2007 11:13
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TAIPEI - Der taiwanesische Computer- und Notebook-Hersteller Acer (WKN: 552863) geht davon aus, dass das Markenbewusstsein in der Chipindustrie abnehmen wird. Als Verlierer sieht das Unternehmen dabei Chiphersteller wie Intel. Acer selbst möchte von dieser Tendenz profitieren.

So äußerte Acer, dass es langfristig nicht gesund für das Unternehmen und für die Branche wäre, dass Acer mit einer Gewinnmarge zwischen drei und vier Prozent schon als einer der Top-Unternehmen bei den PC-Herstellern gelte. Bislang bleibe zu viel der Marge bei Zulieferern wie Intel (Prozessoren) oder Microsoft (Betriebssystem) hängen. Das solle sich bald ändern. Acer rechnet damit, dass die Gewinne in der Branche bald neu verteilt werden.

Der technologische Fortschritt führe dazu, dass auch Prozessoren, die keine Markenware seien, für viele PC-Nutzer leistungsstark genug sind. Darauf wolle sich Acer einstellen. Damit erteilt Acer Zulieferern wie Intel indirekt eine Absage und bekennt sich dazu, auch nach Lieferanten Ausschau zu halten, die geringfügig geringere Qualität zu deutlich geringeren Preisen anbieten. So soll dann die eigene Marge gesteigert werden.

Meldung gespeichert unter: Acer

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